Êziden – Geschichte, Religion, Kultur

Êziden – Geschichte, Religion, KulturIn der Stadt und im Landkreis Celle leben gegenwärtig über 7000 Kurdinnen und Kurden, von denen der überwiegende Teil der êzidischen Religionsgemeinschaft angehört.
Celle wurde sogar als die „heimliche Hauptstadt“ der Êziden bezeichnet. In Celle wie auch in Bergen gründeten êzidische Familien, die aus der Türkei emigriert waren, Kulturzentren.
Nach der Ermordung und Entführung tausender Êziden durch radikalislamistische IS-Milizen im nordirakischen Şengal im Jahr 2014 wurde auch die Weltöffentlichkeit auf die Anhänger dieser bis dahin weitgehend unbekannten orientalischen Religionsgemeinschaft aufmerksam.
Wer sind diese Menschen, die das Leben in diesem Teil Niedersachsens so umfassend mitprägen wie nirgendwo sonst? Die von der Stelle für Integration und Migration des Landkreises Celle in Kooperation mit dem Kreisarchiv herausgegebene Publikation „Êziden – Geschichte, Religion, Kultur“ gibt auf diese Frage eine Antwort. Da die erste Auflage binnen kurzer Zeit vergriffen war und die Nachfrage unvermindert groß ist, wurde nun eine zweite, überarbeitete wie aktualisierte Auflage der Broschüre präsentiert. Wie schnelllebig unsere Zeit ist, belegt diese Neuauflage.

Das Celler Presbyterium berät über das „Impulspapier“

Im Februar 2016 trafen sich über 200 Delegierte aus Gemeinden und Synodalverbänden in der Johannes-a-Lasco-Bibliothek in Emden, um anhand eines „lmpulspapieres“ einen Diskussionsprozess über die Zukunft der Evangelisch-reformierten  Kirche zu beginnen. Diese wird voraussichtlich gekennzeichnet sein von einem allgemeinen Bedeutungsverlust der Kirche in der Gesellschaft. Man rechnet auch mit geringeren Mitgliederzahlen (Abnahme von 180.000 auf 150.000 Gemeindeglieder) und demzufolge einem Einnahmeschwund rechnen. Die Pastorenstellen sollen von 150 auf nur noch 100 Stellen reduziert werden.

Gemeindewahlen 2015

Gemeindewahlen 2015Am 8. November 2015 fand in den 145 Gemeinden der Evangelisch-reformierten Kirche Wahlen zum Presbyterium (Kirchenrat) und zur Gemeindevertretung statt.
Traditionell fand in der Celler Kirchengemeinde die Wahl in einer Gemeindeversammlung am Wahlsonntag im Anschluss an den Gottesdienst statt.
Dem Einheitswahlvorschlag stimmen in geheimer Wahl 98% der Wählerinnen und Wähler zu.